German   Nordseefische - Teil 1   English   flnl.gif (1029 bytes)

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Wittling


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Schellfisch


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Bastard Makrele


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Europäischer Anschovis, Sardelle

Fischarten.

Nach ihre Lebensraum unterscheidet man 3 Arten von Meeresfischen: jene, die am Meeresgrund, an der Oberfläche oder  dazwischen leben. Am Meeresgrund finden sich Plattfische wie Steinbutt, Seezunge und Scholle. Sie ernähren sich von kleinen Tieren, die sie am oder im Meeresboden finden. Nahe der Meeresoberfläche gibt es Hering, Makrele und Sprotte. Sie ernähren sich von Plankton und kleinen Fischen. Zwischen Oberfläche und Meeresboden leben Raubfische. Raubfische wie Dorsch, Kabeljau und Schellfisch fressen die Fische vom Meeresgrund. Raubfische wie Hornhecht, Seebarsch und Weißfisch fressen die Fische, die nahe der Oberfläche leben.

Die Fische am Boden des Meeres haben an ihrer Oberseite die  Farbe des Meeresgrundes. Aus diesem Grund sind sie für die Raubfische schwer zu sehen. Ihre weisse Unterseite liegt flach am Boden (Scholle) oder im Boden (Seezunge).

Die Fische an der Oberfläche haben  am Rücken grünblaue Farbe konform der Farbe des Meeres. Die Farbe dient zur Tarnung vor Seevögeln und Menschen, ihren natürlichen Feinden. An der Unterseite sind sie silbrig weiss um bei eintretendem Sonnenlicht für Raubfische nicht sichtbar zu sein.


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Scholle

Die Scholle.

Befragen wir ein niederländisches Lexikon, so finden wir Scholle als Plattfisch mit roten Flecken beschrieben.   Nordseefischer wissen aber, dass sie auch mit grünen, braunen und orangen Tupfen vorkommen. Die Farbe der Tupfen ist auf die Farbe des Meeresbodens abgestimmt. Biologen nennen die Eigenschaft vieler Tiere, sich in Form und Farbe ihrer Umgebung anzupassen, mit dem Resultat von ihren natürlichen Feinden schlecht gesehen zu werden, Nachahmen (Tarnung). Auch finden wir im Lexikon unter Punkt 2 die Benennung Eisscholle oder Erdscholle. So ist auch der Name der Scholle erklärt. Sie ist platt wie eine Scholle.

Im Gegensatz zu einem normalen Fisch ist bei der Scholle die flache Seite nicht vertikal ausgerichtet aber horizontal. Auch ihre Augen sind an der Oberseite, was für sie beim wühlen nach Würmern am Meeresboden sehr von Vorteil ist. Ihr Fortbewegen unterscheidet sie ebenfalls von normalen Fischen. Sie bewegt ihren Schwanz nicht hin und her sondern auf und ab.

Aus Form und Farbe können wir schließen das die Scholle ein Meeresbodenfisch ist und sie mit ihrem weißen Bauch für das Leben am Boden gut gerüstet ist. Sie wird mit Schleppnetzen, die bis zu einer Tiefe von 80 Metern am Nordseeboden gezogen werden, gefangen. Der Meeresboden wird durch das Schleifen des Netzes durchpflügt, was die Freisetzung von Nahrung für Fische und  Pflanzen (Mineralien) bewirkt. Durch diese positive Wirkung auf Fauna und Flora bleibt das Gebiet ertragreich und die Fischer kehren gerne zurück. Der Begriff Raubfischerei für diese Art des Fischens hat somit nichts mit der Realität zu tun und zeugt von Unwissenheit.


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Seezunge

Die Seezunge.

Die Seezunge ist im Unterschied zur Scholle nach rechts ausgerichtet. Das bedeutet, dass ihre Augen an der rechten Körperseite sitzen und sich ihr Maul krumm nach unten zieht. Sie hat, wie ihr Name  schon sagt, einen zungenförmigen Körper.Der braune obere Teil des Körpers ist mit weissen und schwarzen Flecken überzogen. Wird ein Fangnetz hochgezogen, beinhaltet es vier mal mehr Schollen als Seezungen. Daraus resultiert für die Seezunge ein beträchtlich höherer Preis. Das Durchschnittsalter der gefangenen Seezunge ist 6 - 12 Jahre. Die Länge der Seezunge variiert zwischen 30 - 50 cm, die der Scholle zwischen 40-60 cm.

Auch finden wir in der Nordsee die etwas seltener vorkommende französische Seezunge. Sie ist zwei mal kleiner als die gewöhnliche Seezunge, heller in der Farbe und ihre Flecken am Rücken  sind weniger auffällig. Mitten auf der Brust, genau hinter dem Kopf finden wir bei der französischen Seezunge einen schwarzen Fleck. Die gemeine Seezunge hat diesen schwarzen Flecken am Ende dieser Flosse.

Die Nahrung beider  Seezungenarten besteht aus Würmern und Weichtieren des Meeresbodens. Seezungen sind nachtaktive Fische. Am Tag liegen  sie faul im Sand   des Meeresbodens  vergraben. Dann ist nur  ihr Kopf zu sehen. Er muss wegen der Kiemenatmung frei von Sand bleiben.  Die Sehfähigkeit ist beträchtlich schlechter, aber der Geruchs - und Geschmackssinn im Vergleich zur Scholle besser entwickelt. Das Seitenlinienorgan, das bei normalen Fischen an der Seite sitzt, aber bei Plattfischen über die Mitte des Oberteils geht, ist bei der Seezunge ganz normal aber bei der Scholle hinter dem  Kopf gebogen. Das Seitenlinienorgan, das man bei allen Fischen findet, ist ein Sinnesogan, mit dem sie Feinde und Hindernisse in ihrer Umgebung wahrnehmen können.

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Glattbutt

* NL: Links en rechts.

Als kind had ik al problemen met links en rechts. Je moet bij fietsen aan de rechterkant blijven van de weg, dat is die kant van het stuur waar de bel niet zit. Een urker visser gaf me ook een oplossing. Je rechterhand is die hand waar de duim links zit.

Als twee schollen elkaar aankijken, zien ze elkaar dan als in een spiegel? Ik probeerde het uit en nee hoor. De ene ziet de andere op de kop, als ze rechtop zouden gaan zwemmen. Maar een tong en een schol kunnen elkaar wel beide rechtop aankijken, maar zien dan niet zoiets als elkaar's spiegelbeeld. Dat komt omdat de tong de kop rechts draagt en de schol de kop links. Een spiegel draait links en rechts om en alleen op een foto kun je zien hoe je er werkelijk uitziet.

De prijs van tong per kilogram ligt viermaal hoger dan de prijs van een schol. Niet omdat een gebakken of gestoofde tong viermaal zo lekker smaakt, maar omdat de schol viermaal meer voorkomt dan de tong. De huidige prijs van een kilo tong ligt bij de visafslag rond 10 euro en van een schol rond 2.50 euro (jaar 2005). Toen ik twintig jaar geleden ook eens meeging met een urker kotter hoorde ik dat de prijs ook zo lag maar dan in ouderwetse hollandse guldens.

De tarbot levert per kilogram het meeste op, ruim 20 euro voor de grote soorten. Over deze en andere vissen hoop ik binnenkort ook wat op deze website te zetten, evenals over zeevogels.


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Stachelrochen


Viele Weblinks auf unseren Webseite: Daten für Nordseefische


nl-urk.gif  Preise von Seefische an der Fischauktion Urk / Harlingen in der Niederlande.

Preise in Euro von Seefischen im Oktober 2005 per Kilogramm und durchschnittlich nach der Grösse der Fische. Im Allgemeinen bringen grössere Fische per Kilogramm mehr ein als die kleineren Fische der gleichen Sorte bei der Fischversteigerung.

Seezunge 12
Steinbutt 15
Glattbutt 9
Seeteufel 4
Limande 5
Meerbarbel 3
Scholle 3
Dorsch 3
Wittling 2
Schellfisch 2
Scharbe 1
Rote Knurrhahn 1
Seehecht 1
Wellhornschen 1
Dornhaie 3
Blauleng 2
Hummer 5
Übrig 1

Diese Tabelle beschränkt sich auf die wichtigsten essbaren Fische gefangen durch Bodenfischerei.
Sehe auch den Tabelle für Namen in veschiedenen Sprachen für Nordseefische.


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* NL: Texte unter Übersetzung Niederländisch -> Deutsch